Dinge, die wir nutzen und gut finden

Achtung – bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links, das bedeutet:

  • Wir bekommen eine Provision für jeden Verkauf
  • Die Preise sind nicht zwingend das günstigste Angebot (wir aktualisieren nicht ständig)
  • Wir empfehlen nur das, was wir wirklich kennen und wirklich gut finden
  • Für dich entsteht kein Preisunterschied, du bezahlst den normalen Listenpreis von Amazon

Werden dir keine Inhalte angezeigt, so schlägt hier vermutlich ein Ad-Blocker zu. Deaktivieren ihn für diese Seite, um die Empfehlungen zu sehen.

Wacom Grafiktablets

Für Retoucher und Composer sind Grafik-Tablet unersetzlich. Der Bewegungsablauf ist im Vergleich zur Maus mit dem Stift wesentlich natürlicher.

Welche Größe ist die Richtige für mich?

Sehr oft höre ich Fragen wie:
Ich habe einen 27″ Monitor, soll ich dann lieber das große als das kleine Tablet verwenden?”

Ich nutze an meinem 27″ Screen am liebsten das ganz kleine Wacom – und habe die Projektion in den Einstellungen sogar auf etwa 1/4 eingestellt. Mir würde also ein XXS-Tablet auch reichen. Ich vermeide damit weite Bewegungen und wenn ich präzise arbeiten muss, kann ich mich in ein Bild ein zoomen. 

Aber: Das ist natürlich nur meine persönliche Präferenz, Leute die aus der Malerei kommen haben eine andere art zu zeichnen. Digital-Matte-Painting zum Beispiel ist der typische Anwendungsfall für die großen Cintiqs, bei denen direkt auf der Oberfläche – einem Bildschirm – gezeichnet wird.

Wir haben hier ein S, ein M und ein L-Tablet, ich habe mich mit einem Cintiq versucht, aber irgendwie verdecken meine dicken Finger immer die Stelle an der ich gerade arbeite – damit werde ich nicht so richtig warm.

Warum Wacom?

Ich habe mit verschiedensten Tablet gearbeitet und irgendwie komme ich immer wieder zurück zu Wacom. Erstklassige Qualität und sehr guter Support (Stiftspitzen gibt es auch noch für die ersten Generationen) sind Grund genug für mich… Aber wie gesagt: Das ist hier meine Meinung. 🙂

Mit gutem Gewissen empfehlen kann ich diese Gerätschaften:

Kleines Tablett

Mittelgroßes Tablett

Großes Tablett

Mit Display (Cintiq)

Monitore

Ein guter Monitor ist das A und O in der Bildbearbeitung. Ich habe nach Jahren an einem MacBook Pro (mit einem annehmbaren Display) einen BenQ 27″ gekauft und damit sehr lange gearbeitet. Der Unterschied ist schon ziemlich extrem – Toll, welche Farben da plötzlich da sind. Allerdings hat mich dann doch EIZO überzeugt (nicht zuletzt wegen den echten 10bpc Farben, die der BenQ nur interpoliert), dem besseren Dynamikumfang und der gleichmäßigeren Ausleuchtung.

Welche Größe und Auflösung macht Sinn?

Die Größe und die Auflösung eines Bildschirms bestimmt die Größe der angezeigten Elemente. Ein 24″ 4K-Monitor wird die Elemente extrem klein anzeigen (viele Pixel auf kleiner Fläche), während ein 30″ 2k-Monitor riesige Icons zeigen wird.
Viel Platz ist eine feine Sache, kostet aber auch Geld und grundsätzlich kann man sagen: Eine größere Fläche ist auch schwieriger gleichmäßig auszuleuchten. Wenn man hier 1 und 1 zusammenzählt, kann man sagen: Hochwertige Monitore kosten umso mehr Geld, je größer sie sind. Ich schwenke gerade auf den 23″ ColorEdge von Eizo, denn ich will die FullHD oder 1080p-Auflösung. Letzteres liegt vorwiegend an den Videotrainings, da ist es von Vorteil den ganzen Monitor “abzufilmen”.

Die komplette ColorEdge-Serie von Eizo ist empfehlenswert, da macht man nichts falsch.

Wer günstig und groß sucht, ist mit den neuen BenQ auch ganz gut beraten – allerdings mit Abstrichen in der Homogenität der Helligkeit.

Meine Empfehlungen seht ihr hier:

23″

27″

27″ 2.5K

32″ 4K

Kalibrierung

Die Bildschirmkalibrierung ist ein spannendes und oft falsch verstandenes Thema:

Wer denkt “Ich kalibriere meinen Bildschirm und dann kann ich alle Farben sehen“, liegt grundsätzlich schon mal falsch.

Die Kalibrierung stellt die darstellbaren Farben richtig dar, erweitert aber natürlich nicht den sichtbaren Bereich – oft ist sogar das Gegenteil der Fall. 

Die Kalibrierung sorgt für einen Standard, der den Ergebnissen im Druck am nächsten kommen wird. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Bilder überall gut aussehen werden – die wenigsten Menschen haben kalibrierte Bildschirme und so wird das Ergebnis immer abweichen.
Dennoch versuchen alle Hersteller ihre Monitore – so gut es in dem jeweiligen Preissegment eben geht – an den “Standard” anzugelichen. Man kann sagen: Statistisch gesehen wird das am kalibrierten Monitor erstellte Bild also besser aussehen.

Ein Monitor mit guter Farb-und Kontrastabdeckung wird von der Kalibrierung aber immer profitieren.

Ich bin nach langjähriger Spider-kalibrierung zu X-Rite gewechselt und nutze das X-Rite i1Display etwa einmal im Monat – die Software ist einfach und erinnert mich an die Kalibrierung. Der ColorMunki ist eine abgespeckte Version mit dem – soweit ich Informiert bin – gleichen Sensor.

Wer seinen Drucker mit kalibrieren möchte, muss viel tiefer in die Tasche greifen, aber auch hier bietet X-Rite natürlich Gerätschaften.

Meine Empfehlung: X-Rite:

XRite für Monitore und Projektoren

XRite ColorMunki

XRite für Monitore, Projektoren und Drucker

Datenspeicherung und Backup

Datenspeicherung, Backups und Unmenschlich große Files: Das ist wohl ein Standardproblem der Fotografen und Bildbearbeiter. Auch bei uns ein großes Thema.

NAS

Das steht für Network-Attached-Storage und ist im Prinzip eine Festplatte mit Netzwerkanschluss. So kann man über Wlan oder Kabel auch mit mehreren Computern auf seine Daten zugreifen. Ich empfehle ein System mit mindestens 4 Platten zu verwenden, so kann man Konfigurationen verwenden die einen Austausch einzelner Platten ermöglicht. nicht ganz billig, aner auf jeden Fall sinnvoll (ich bin da ein gebranntes Kind).

Wir nutzen hier ein Synology DS415 mit 4 Western Digital RED 4GB Platten. Die nutzbare Datenträger-Größe liegt bei 12TB.

Jeder Rechner macht automatisch eine Datensicherung auf das NAS, wir speichern offene Projekte dort hin und die Dropbox ist automatisch damit syncronisiert.
Das ganze wird dann automatisch per CrashPlan noch online gesichert um z.B. im Brandfall nicht die ganzen schlechten Composings zu verlieren.

Geschwindigkeit

Die Synology bietet unglaublich viele Features und hat ein eigenes Betriebssystem. Durch die Anbindung am Netzwerk und unsere großen Files kann man darauf aber nicht direkt arbeiten – hier muss ein anderer Anschluss her. Am Besten thunderbolt (Mac) oder USB 3.0 (PC). Wir hatten in der Agentur eine LaCie und das lief wirklich flott und man konnte keinen nennenswerten Unterschied zu den internen Platten feststellen.

Bücher

Manchmal muss man ja notgedrungen in den Urlaub fahren oder aus sonstigen Gründen Zeit ohne Internet überbrücken. Wer darunter auch leidet oder einfach nur Retro-mäßig gerne Bücher liest, dem seien folgende Bücher an’s Herz gelegt:

Goethes Lebenswerk zum Thema Farbe – nicht ganz einfach zu lesen, aber eben DAS Standardwerk.

Eine Empfehlung von Natalia mit ganz vielen kleinen und großen Tips zum Thema Farbe und Anatomie. Vorsicht: Englisch.

50 Bilder kurz erklärt. Sehr schöne Sammlung, viel Inspiration für kleines Geld.

Du suchst was anderes, willst uns aber dennoch unterstützen?

Wir bekommen ja für alles Provision, wer unsere Arbeit also schätzt, darf uns gerne unterstützen. Das Prinzip ist einfach: Je besser es bei uns läuft, desto mehr kostenlosen Content (Videos, Blogbeiträge, Upgrades, Aktionen) können wir erstellen. 

Das hier wäre also eine gute Amazon-Startseite, auch wenn man nach Windeln, Büchern oder Lufterfrischer sucht:

Hier shoppen und indirekt danke sagen