#09: Stylized Portrait

Manche Portraits will man etwas aufhübschen – nicht erst in der Retusche, auch schon beim Fotografieren. Genau darum soll es hier gehen.

Nikon D800, 85mm f1.8 @f9, ISO 100, 1/200s

BENUTZTES EQUIPMENT

  • 150cm Oktabox an 1000Ws Monoblock
  • Normalreflektor an 500Ws Monoblock

DAS SETUP

Es kann so einfach sein!

Nicht immer braucht man 27 Softboxen, Aufheller und Farbfolien – manchmal sind stimmige Portraits schon sehr einfach zu realisieren. 

Im Beispiel hier wurde eine sehr weiche Lichtquelle verwendet um das Gesicht komplett auszuleuchten. Natürlich will man hier nicht flach drauf halten, man möchte Schatten und eine sichtbare Lichtrichtung haben.

Die Haare bekommen gegenüber der Hauptlichquelle noch eine gesonderte Behandlung – ein Normalreflektor zaubert einen feinen Glanz in die Haare. 

Das Hauptlich erzeugt sehr viel Streulicht, welches genutzt wird um den Hintergrund mit zu beleuchten. Der Abstand des Models zum weissen Hintergrund wird also so gewählt, dass der Hintergrund noch genug Licht abbekommt, aber noch keine Schatten vom Model zeigt.

die positionierung

Zu niedrig

Wird die Lichtquelle zu niedrig positioniert – und das passiert schnell, denn manchmal reicht die Höhe nicht aus oder man entscheidet sich aus Bequemlichkeitsgründen zur leicht erreichbaren “Augenhöhe” – fällt der Schatten der Nase nach oben und man beleuchtet zwangsläufig die Nasenlöcher.

Genau richtig

Wenn die Höhe richtig gewählt ist, bildet sich die Nasenkante gut ab, und der Schatten der Nase fällt leicht nach unten.

Man nimmt diese Richtung als “natürlich” wahr, hinterfragt das Licht nicht weiter und so bleibt es definiert, nimmt aber keine Aufmerksamkeit vom Model.

Zu hoch

Eine zu hoch positionierte Lichtquelle wirf immer tiefe Schatten – hier bis fast an die Oberlippe. Damit ist zwar die Lichtrichtung auch “natürlich”, wird aber zum gestalterischen Element und teilt die Gesichtshälften.

Gleichzeitig wirken die Augenhöhlen natürlich auch abschattend und die Augen bekommen zu wenig Licht.

Download

Für die Bilder im Artikel haben wir die Lichtsimulation “Set.A.Light 3D” verwendet. Du kannst dir das Lichtsetup herunterladen und alles selbst ausprobieren.

Falls du noch nie mit Set.a.Light gearbeitet hast, solltest du das schnellstens nachholen!

Es gibt auf der Webseite auch eine kostenlose Demoversion, mit der du unser Set natürlich öffnen kannst.

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