Ich mag Papageien sehr, vor allem die redseligen sind sehr kurzweilig. Guckt mal hier:

Das ist wirklich cool, der Vogel wiederholt einige Dinge, die der nette Herr in dem Video so von sich gibt. Nicht alles, aber vieles. Ein paar Sachen versteht der Papagei nicht, also lässt er sie einfach weg.
Darüber habe ich mir Gedanken gemacht, denn das ist ein wundervolles Beispiel für das, was im Internet und der Retusche so passiert.

Wir finden immer wieder Fragmente unserer Artikel (und auch anderer Artikel) als Antwort auf bestimmte Fragen in Foren und Diskussionen.
Es wird eine Frage gestellt und dann eine stark vereinfachte Version davon “nachgeplappert”. Ich kann mir vorstellen, dass genau dadurch viele Techniken und Ansichten ihren Weg in die “Popularität” gefunden haben.

Beim Zitieren aus Artikeln oder auch Videos wird gerne etwas zusammengefasst, es findet eine Verkürzung oder Vereinfachung statt. Aber wie immer in der Vereinfachung (und auch in der Zensur) bleiben damit Informationen auf der Strecke.
Wenn dieses Nachgeplapper dann noch mit ein bisschen Stille Post (“jemand hat mal irgendwo gelesen, dass jemand das so empfohlen hat, nachdem er das von einem dritten geschickt bekam… glaube ich”), kommt auch gerne ziemlicher Quatsch raus.

Darum ein paar Tips, wie man diese Linie durchbrechen kann.

1 Sprich nicht über Dinge, von denen du nichts verstehst

Klingt ziemlich klar, oder? Ist es aber scheinbar nicht, sonst würden nicht so viele etwas fragwürdige Links veröffentlicht und verbreitet werden.
Wenn man jemandem einen Tip gibt, so sollte man zwei Sachen beachten: Keine Weiterempfehlungen nach dem Motto “Jemand hat gesagt das wäre gut” und natürlich sicherstellen, dass man auch verstanden hat worum es geht.

2 Gib Quellen an

Wenn es nicht anders geht und man eine Zusammenfassung von einem Thema veröffentlicht, so sollte man zumindest die Quelle mit angeben – für diejenigen, die das Thema weiter verfolgen wollen und vielleicht den Autor (der vermutlich tieferes Wissen hat als der Papagei) direkt ansprechen wollen.
Es ist also durchaus legitim zu sagen “Du kannst XY nach N schieben und so XYZ ganz leicht beheben. Siehe diesen Link ….”. Damit tut man nicht nur dem Autor einen Gefallen, man zeigt auch, dass man sich nicht mit fremden Federn schmücken will – was auch so eine Papageien-Eigenart ist.
Übrigens ist es durchaus üblich, dass Artikel recherchiert werden. Es macht auf jeden Fall Sinn diese Artikel nicht eigenmächtig um Informationen zu berauben.

3 Hinterfrage Dinge bevor du sie weiter gibst

Nur weil jemand eine hohe Reputation hat, heisst das nicht automatisch, dass er Recht hat. Jeder ist anfällig für Papageien – und zwar wirklich JEDER.
Es liegt in der Natur des Menschen, von neu gelernten Dingen begeistert zu sein und dieses neu lernen setzt Endorphine frei. Man fühlt sich gut, wenn man etwas kann was man vorher nicht konnte. Bei manchen Menschen führt das zu einem starken Mitteilungsbedürfnis und so wird alles was auch nur annähernd mit dem Thema zu tun hat zu unkontrollieren Klug-Gescheiße. Mach dir also erstmal Gedanken über das, was du da gelernt hast, hinterfrage die Hintergründe und übe das. Erst, wenn du etwas wirklich beherrschst, solltest du dazu deinen Senf abgeben. 

#makeRetouchingGreatAgain.

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