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Wenn man ein Bild in seine Bestandteile zerlegt, ist folgendes für jeden Bildpunkt zu finden:

  • Helligkeit
  • Farbton
  • Sättigung

Ein Schwarz-Weissbild hat nur Helligkeit. Jegliche Dreidimensionalität wird ausschließlich durch die Helligkeit bestimmt – alles was “hell” ist liegt vorn, während dunkle Pixel eher in den Hintergrund treten.

Ein Beispiel:

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Eine graue Farbfläche
ein bisschen
ein bisschen “Dodge” als Highlight
Etwas
Etwas “Burn” für die Schatten.

Wenn man etwas mehr Zeit investiert, kann man mit Dodge&Burn tolle Dinge machen:

Man kann also sagen: Die Tiefe im Bild wird durch die Helligkeit geregelt. Genau das macht Dodge&Burn so interessant und mächtig.
In diesem Bild wurde dem Gesicht mehr Tiefe durch gezieltes Dodge&Burn gegeben.

Wie bei allen interessanten und mächtigen Techniken kann man es hier aber auch schnell übertreiben. Beim Bearbeiten fällt es oft schwer herauszufinden wann man über das Ziel hinausgeschossen ist und wann genau die richtige Dosis verwendet wurde. Wer unsicher ist und sich fragt “Ob das schon zuviel war?”, dem sei gesagt: Es war zuviel.

Man kann mit zu viel Dodge&Burn mal ganz schnell eine saubere Retusche zur Amateurarbeit verkommen lassen. Deshalb: Weniger ist mehr. Wer sich unsicher ist: Lieber mit der Deckkraft so weit zurück gehen, bis man wieder auf der sicheren Seite ist.

Dieses Bild wurde nur mit dodge&burn bearbeitet.

Alles, was Ihr darüber wissen müsst, findet sich auch in unserem Tutorial “Dodge&Burn in der Beautyretusche

2 Idee über “Zu viel Dodge&Burn – wenn aus Gesichtern Puppen werden

  1. Matthias Kleine sagt:

    Das schlimme ist ja eigentlich, dass man beim Bearbeiten oft gar nicht mehr merkt wie es schlimmer und schlimmer wird. Erst wenn man sich ein vorher/nachher anschaut und es plötzlich ein Unterschied wie Tag und Nacht ist, guckt man blöd 🙂

    Guter Beitrag!

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